Prozessoptimierung
Die Prozessoptimierung bezeichnet die systematische Analyse und Verbesserung bestehender Unternehmensprozesse, um deren Effizienz, Qualität und Wirtschaftlichkeit zu steigern. Ziel ist es, Abläufe so zu gestalten, dass Ressourcen optimal genutzt und Fehlerquellen reduziert werden.
Im Qualitätsmanagement ist Prozessoptimierung ein kontinuierlicher Vorgang im Sinne des KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozesses). Methoden wie Lean Management, Six Sigma, Wertstromanalyse oder PDCA-Zykluswerden genutzt, um Schwachstellen zu identifizieren und Verbesserungen umzusetzen.
Ziele und Nutzen
- Steigerung der Prozesseffizienz
- Reduktion von Durchlaufzeiten und Kosten
- Erhöhung der Produkt- und Servicequalität
- Transparente Prozessstrukturen
- Erhöhung der Kundenzufriedenheit
Grundprinzipien oder Bestandteile
- Analyse des Ist-Prozesses
- Ermittlung von Schwachstellen und Verschwendung
- Definition von Soll-Prozessen
- Umsetzung und Kontrolle von Maßnahmen
- Kontinuierliche Überprüfung der Wirksamkeit
Normative Grundlagen
- ISO 9001:2015 – fordert prozessorientiertes Denken und Verbesserung
- ISO 9004:2018 – Leitfaden zur Leistungssteigerung von Prozessen
Bedeutung für Unternehmen
Prozessoptimierung ist ein Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen, die ihre Prozesse regelmäßig überprüfen, verbessern nicht nur die Qualität, sondern auch ihre Anpassungsfähigkeit an Marktveränderungen – eine Grundlage für nachhaltigen Erfolg.
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